Scanner-Zubehör und Reinigung von Filmmaterial

Wer seine Dia- oder Negativsammlung digitalisieren möchte benötigt außer einem guten Filmscanner auch geeignete Utensilien zum sicheren und bequemen Umgang mit dem Filmmaterial. Natürlich kann man jedes Dia oder jeden Filmstreifen mit bloßen Händen anfassen und in einen Scanner einführen. Aber gerade bei größeren zu scannenden Mengen passiert es immer wieder, dass man aus Versehen die Filmoberfläche berührt und somit hässliche Fingerabdrücke auf dem Film hinterlässt. Um solche Pannen zu vermeiden gibt es praktische Hilfsmittel, von denen wir einige auf dieser Seite vorstellen.


In unserem Online-Shop gibt es eine eigene Warengruppe für Reinigungsprodukte und Zubehör.

Außerdem empfiehlt es sich Filme vor dem Scannen zu reinigen, einerseits um eine bessere Bildqualtät zu erzielen, andererseits um den Scanner von Staubpartikeln zu verschonen. Selbstverständlich gibt es auch Reinigungsutensilien für den Scanner selbst. Reinigungsprodukte gibt es in zahlreichen Arten, vom einfachen Druckluftspray bis zum speziellen Filmreinigungsgerät.

Auf dieser Seite stellen wir empfehlenswerte Produkte aus dem Zubehör- und Reinigungsbereich vor, die das alltägliche Leben mit Fotomaterial, Filmen, Digitalkameras, Filmscannern, Flachbettscannern und Zubehör erheblich vereinfachen und erleichtern. Alle hier vorgestellten Produkte sind in unserem Online-Shop erhältlich. Eine ausführliche Übersicht über Reinigungsprodukte und Zubehör für Digitalkameras, Scanner und Filmscanner finden Sie in unserem Online-Shop in der Haupt-Warengruppe Reinigung. Dort finden Sie eine große Auswahl an Reinigungstüchern, Antistatikbürsten, Reinigungspinseln, Reinigungssets, Druckluftsprays, Kompressoren, speziellen Filmreinigungsgeräten und sonstigen Utensilien.

Anti-Staub-Spray, Druckluft-Kartuschen

Der wichtigste Helfer am Arbeitsplatz eines jeden, der mit Filmmaterial zu tun hat, ist ein Anti-Staub-Spray, denn so wie der Teufel das Böse an sich zieht, so zieht Filmmaterial Schmutz und Staub an sich. Etwas gelinder gesagt: Auf Filmen jeglicher Art sammeln sich im Laufe der Zeit zahlreiche Staubpartikel an, die beim Projizieren, Scannen oder Auslichten störend sichtbar werden; Während ein Staubkorn auf einer blauen Himmelsfläche noch mit einem Vogel verwechselt werden kann, vermag ein kleines Körnchen im Gesicht wie ein riesengroßer Pickel erscheinen.

Druckluft-Patronen der Firma Kaiser Fototechnik

Glücklich, wer einen Filmscanner mit einem hardwaremäßigen Staubkorrekturverfahren hat; der korrigiert nämlich Staubpartikel bis zu einer gewissen Größe automatisch weg; Allerdings haben solche Verfahren ihre Grenzen: Sie entfernen nicht wirklich den Staub sondern er wird per Infrarotstrahl detektiert und dann automatisch wegretuschiert. Bei größeren Staubpartikeln oder Härchen scheitern solche Verfahren oft bzw. liefern falsche Ergebnisse. Dagegen hilft nur eine gründliche Reinigung des Filmmaterials vor dem Scannen. Es gibt zahlreiche Tools zum Reinigen von Filmen vor dem Scannen, aber das bequemste ist ein Druckluftspray.

In unserem Filmscanner-Shop bieten wir ein Anti-Staub-Spray an, welches sich dadurch auszeichnet, dass auf den Auslass eine ca. 10 cm lange Kunststoffkanüle aufgesteckt wird, die ein äußerst gezieltes Einsetzen des Luftstrahles ermöglicht. Dadurch ist ein sehr gezieltes Reinigen beim sparsamen Einsatz des Druckluft-Mediums möglich. Druckluftkartuschen und Druckluftpatronen gibt es auch in Baumärkten; diese haben aber zumeist einen viel zu ungenauen und viel zu starken Luftstrahl, so dass man nicht nur den Staub sondern das ganze Medium wegpustet.

Beim Kauf von Druckluftsprays ist es wichtig, dass die darin enthaltene Luft sehr rein ist, also keine Fremdpartikel enthält. Während es bei einer einfachen Druckluft-Variante zum Reinigen einer PC-Tastatur keine Rolle spielt, ob die ausgeblasene Luft extrem rein ist oder nicht, können in der Druckluft enthaltene Feststoffpartikel beim Reinigen eines Dias einen Schaden auf der Filmoberfläche verursachen.

Anti-Staub-Spray befreit Filmmaterial effektiv von Staub und Schmutz

Wie setzt man ein solches Dust-Off-Spray in der Praxis ein? Im Rahmen unseres Scan-Service gehört eine Flasche Druckluftspray ganz selbstverständlich auf einen Arbeitsplatz, an dem sich ein Scanner befindet. Ein stark verschmutztes Dia sprüht man aus einer Entfernung von ca. 10 cm ganz kurz ab, so dass die Staubpartikel auch aus den Ecken herausgeblasen werden. Der gezielte Einsatz der Druckluft mit der nur 1 mm breiten Kanüle ist sehr effektiv und sparsam, so dass eine Patrone Druckluft eine lange Lebensdauer hat. Beim Absprühen von Filmstreifen ist es wichtig, dass man diesen gut mit Baumwollhandschuhen festhält; ansonsten pustet man schnell den Streifen vom Schreibtisch herunter. Bei Diamagazinen, die schon Jahrzehnte im Keller lagern, erreicht man schon eine nennenswerte Staubbefreiung, indem man einfach ohne Kanüle zwischen den einzelnen Rähmchen grob hindurchsprüht.

Anti-Staub-Spray ist wie gesagt ein unverzichtbarer Helfer an einem Scanner-Arbeitsplatz. Es gibt jedoch noch viel mehr Einsatzzwecke für konzentrierte Druckluft: So lässt sich eine PC-Tastatur zwischen den Tasten wirkungsvoll von Staub und Schmutz befreien, das Innere eines Druckers kann freigeblasen werden, dünne Staubfängerspalten wie zwischen Hifi-Verstärker und DVD-Player können freigepustet werden u.v.m. Kurz: Eine kleine Patrone mit Druckluft gehört nicht nur an eine Scanner-Station sondern allgemein in jeden Haushalt.

Profi-Pinzette aus Edelstahl mit abgerundeten Schaufelspitzen

Gerahmte Kleinbild-Dias haben den großen Vorteil, dass man sie bequem am Rahmen anfassen, aus einer Archivhülle entnehmen und in einen Scanner-Filmhalter reinführen kann. Kleinbild-Filmstreifen haben dagegen nur einen schmalen Perforationsrand, an dem man den Filmstreifen bedenkenlos anfassen kann. Aber dabei passiert es immer wieder, dass man über die Perforationsgrenze hinweg ins Bild langt und seine Fingerabdrücke auf dem Film hinterlässt. Da kann man noch so vorsichtig sein, man kann solche kleinen Missgeschicke nicht dauerhaft vermeiden.

Profi-Pinzette mit abgeschrägten und abgerundeten flachen Schaufelspitzen

Wer auf diese Weise schon einige Bilder auf Negativstreifen verunstaltet hat packt Filmstreifen nur noch mit Baumwollhandschuhen oder mit einer speziellen Pinzette an. Ich verwende bewusst den Begriff spezielle Pinzette, da eine herkömmliche Haushaltspinzette Filmmaterial nicht schützt sondern beschädigt. Normale Pinzetten, so wie man sie in jedem größeren Kaufhaus bekommt, haben spitze Gabelenden, so dass sie ein winziges Stück Papier wie eine Briefmarke punktuell anfassen und festhalten können. Auf einem Filmstreifen entsteht dabei an der Kontaktstelle ein kleiner Kratzer, der so klein sein kann, dass man ihn auf dem nackten Film nicht erkennt. Erst beim Betrachten eines hochauflösenden Scans erkennt man an den Kontaktstellen mehrere Pixel breite Kratzspuren, über die man sich sehr ärgert, wenn sie sich an einer wichtigen Bildpartie befinden.

Sicheres Herausziehen eines Filmstreifens aus einer Archivhülle

Ich muss gestehen, dass ich einige meiner Negativfilmstreifen beim Herausnehmen aus der Archivhülle mit einer derartigen Briefmarkenpinzette zerkratzt habe. Abhilfe schafft eine Pinzette mit breiten, runden Schaufeln an den Gabelenden. Diese Schaufeln packen einen Filmstreifen nicht an einem einzigen Punkt an, sondern die Greifkraft wird auf eine große Fläche verteilt, so dass die beiden Schaufeln den Filmstreifen sanft zwischen sich pressen (siehe nebenstehendes Bild). Wichtig ist jetzt noch, dass die Pinzettenschaufeln keine spitzen Kanten haben, sondern umlaufend abgerundet sind. Dann ist gewährleistet, dass beim Greifen des Filmstreifens keine Kratzer entstehen können. Wenn dann noch die Pinzettenspitze gegenüber dem Stil wie bei einem zahnärztlichen Instrument leicht winkelversetzt ist, kann man einen Filmstreifen bequem anpacken ohne akrobatische Handgelenksübungen machen zu müssen.

Bequemes und Sicheres Auflegen, Verschieben und Wegnehmen von Einzelbildern auf einer Leuchtplatte

In unserem Filmscanner-Shop bieten wir eine solche Profi-Pinzette aus feinstem Instrumentenstahl an. Solche Pinzetten sind in unserem Scan-Service tagtäglich im Einsatz und haben sich im Laufe der Jahre bewährt. Kleinbild-Filmstreifen, die in Archivhüllen aufbewahrt sind, oder Mittelformat-Filme, die sich in Filmschläuchen befinden, lassen sich mit einer solchen Pinzette sicher und bequem herausziehen und auf der Leuchtplatte oder der Arbeitsplatte sortieren. Auch tut man sich leicht, einen Negativstreifen vom Schreibtisch zu packen und in den Scanner oder den Filmhalter einzuführen.

Sicheres Auflegen und Entnehmen von Papierfotos beim Scannen

Es gibt eine weitere Anwendung, für die der Einsatz einer solchen Pinzette nahezu unabdingbar ist: Beim Sortieren von Filmen jeder Art auf einer Leuchtplatte empfiehlt es sich, die einzelnen Bilder oder Streifen nicht mit der Hand sondern mit einer Pinzette anzufassen, ansonsten füllt man die Arbeitsfläche der Leuchtplatte im Laufe der Zeit mit unschönen Fingerabdrücken an; Gleiches gilt natürlich für das Arbeiten mit einem Flachbettscanner. Wer kennt das nicht, dass man beim Auflegen von Vorlagen jeglicher Art immer wieder aus Versehen die Glasfläche berührt; das Resultat sind echte Fingerprints auf jedem Scan. Deshalb empfehle ich auch beim Umgang mit einem Flachbettscanner, die Vorlagen immer mit Hilfe einer solchen Pinzette auf die Glasplatte zu legen und wieder wegzunehmen.

Fazit: Eine solche Pinzette mit abgeflachten Schaufeln gehört auf jeden Arbeitsplatz, an dem sich ein Filmscanner oder ein Flachbettscanner befindet. Da eine solche Pinzette weder verschleißt noch rostet ist es eine Anschaffung fürs Leben, und dafür ist der Preis äußerst gering.

Baumwollhandschuhe und Antistatikhandschuhe

Beim Umgang mit Filmmaterial kommt es immer wieder vor, dass man den Film nicht nur am Rand anfasst, sondern dass man mitten ins Bild reinlangt und so seine Fingerabdrücke hinterlässt. Wer kennt nicht das Problem, dass beim Herausziehen eines Filmstreifens aus einer Archivhülle sich dieser verklemmt und man das gute Stück nur durch Anpacken auf der Filmfläche herausbekommt? Oder: Beim Rahmen von einigen Hundert Kleinbild-Dias tappt man wenigstens einmal voll ins Bild und das Bild kann nur noch aufwändig wieder gereinigt werden. Oder: Ein Mittelformat-Bild sitzt so fest in seinem Folienschlauch, dass man beim Herausziehen so stark rütteln und ziehen muss, so dass man fast unweigerlich seinen Fingerabdruck hinterlässt. Oder: Beim Einführen eines Filmstreifens in einem Filmstreifenhalter eines Scanners berührt man die Filmschicht während des Fixierens oder des Ausrichtens.

Sicheres Einführen eines Filmstreifens in den Scanner mit einem Baumwollhandschuh

Diese Liste lässt sich fast ewig fortsetzen; auch bei höchst sorgfältigem Umgang lässt es sich nicht vermeiden, dass man hin und wieder seinen Fingerabdruck auf dem Filmmaterial hinterlässt. Das anschließende Entfernen dieser hat schon so manchen Fotografen fast zur Verzweiflung gebracht. Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung für dieses Problem: das Tragen von Baumwollhandschuhen. Mit speziellen Baumwollhandschuhen vermeidet man nicht nur Fingerabdrücke auf dem Filmmaterial sondern man kann auch leichte Verunreinigungen auf dem Film einfach wegstreichen.

Aber Vorsicht! Baumwollhandschuh ist nicht gleich Baumwollhandschuh, auf die Materialbeschaffenheit kommt es an. In unserem Filmscanner-Shop bieten wir Baumwollhandschuhe der deutschen Firma Kaiser Fototechnik speziell für den Fotografie-Bereich an, die sich dadurch auszeichnen, dass das Gewebe sehr fein und dünn ist. Dies hat den Vorteil, dass sie sich wie eine zweite dünne Haut anfühlen, so dass man das Gefühl in den Fingerspitzen nicht verliert. Dies ist nämlich sehr wichtig beim Einlegen von Filmstreifen in einen Scanner oder Filmhalter, wo es zum Teil auf Millimetergenauigkeit beim Justieren ankommt. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich in dem sehr feinmaschigen Gewebe keine groben Schmutzpartikel einnisten können.

Bequemer und sicherer Umgang mit Filmmaterial dank Baumwollhandschuhen oder Antistatik-Handschuhen

Baumwollhandschuhe gibt es auch in Baumärkten und Kaufhäusern; diese sind jedoch weniger für den Umgang mit Fotomaterial als vielmehr für Glasplatten oder Geräte gedacht. Solche Baumwoll-Handschuhe sind zumeist dicker und sind aus einem viel gröberen Stoff gemacht. Ein kleines Sandkörnchen, das sich in einer kleinen Kerbe fest verankert, kann einen ganzen Filmstreifen zerkratzen, wenn es sich an derjenigen Stelle befindet, an der man den Film anfasst.

Baumwollhandschuhe haben sich bei uns im Laufe der Jahre sehr gut bewährt und sind zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel am Scanner-Arbeitsplatz geworden. Ein Arbeiten mit Kleinbild-Filmstreifen oder Mittelformaten ohne Baumwollhandschuhe ist heutzutage für uns kaum noch vorstellbar. Nach einer gewissen Nutzungsdauer sollte man die Handschuhe bei geringer Temperatur in der Waschmaschine waschen.

Es gibt übrigens noch eine höherwertige Version von Handschuhen, nämlich Antistatik-Handschuhe von Kinetronics. Gegenüber normalen Baumwollhandschuhen haben Antistatikbaumwollhandschuhe den Vorteil, dass sie statische Aufladungen vom Negativ/Positiv (und natürlich auch von anderen Materialien wie Leiterplatten, Linsen, Optiken) ableiten. Elektrostatische Aufladungen bewirken bekanntlich, dass sie Staub anziehen wie ein Magnet. Werden solche Ladungen abgeführt, beugt man gleich vor Staubansammlungen vor. Auch Antistatik-Handschuhe sind waschbar und haben somit eine lange Lebensdauer.

Antistatik-Bürsten und Ministat-Filmreiniger

Wer mit einer professionellen Spiegelreflexkamera und mit Wechselobjektiven arbeitet, hat in seinem Fotorucksack immer einen kleinen Staubpinsel dabei, um mal schnell vor einer guten Aufnahme die Frontlinse von Staub und Fusseln zu befreien. Von Kinetronics gibt es spezielle Antistatik-Bürsten, die dank ihrer feinen Natur- und Synthetikfasern jedoch viel mehr an Pinsel als an Bürsten erinnern.

Reinigen eines Objektivs mit einer kleinen Antistatikbürste

Die Antistatikbürsten gibt es in unterschiedlichen Größen zwischen 2 cm und 28 cm Breite. Die kleineren Modelle eignen sich hervorragend, um einen Kleinbild-Negativstreifen oder ein Kleinbilddia von Staub zu befreien. Auch sind die kleinen Größen gut geeignet, um ein Kameraobjektiv schnell und bequem abzuwedeln. Die größeren Modelle eignen sich zum Beispiel zum Reinigen einer großen Scanner-Glasplatte, sei dies die DIN A4-Platte eines Flachbettscanners oder auch nur die Glasbühne eines Filmscanners. Und natürlich eignen sich die großen Antistatikbürsten auch bestens zum Reinigen von Leuchtplatten, Computer-Displays und Fernsehgeräten, einfach überall, wo große Glas- oder Kunststoffplatten gerne Staub anziehen. Es ist einleuchtend, dass man bei der Reinigung von Glasflächen oder Filmoberflächen mit einem derartigen Pinsel nicht die Gefahr läuft, die Oberfläche zu zerkratzen; daher sind solche Antistatikbürsten ein sehr sicheres Reinigungsmittel im Umgang mit Glas und Film.

Reinigen eines Mittelformatbildes mit einer 10cm breiten Antistatikbürste

Das Besondere an den Kinetronics Antistatik-Bürsten ist die doppelte Wirkung aus Staub- und Ladungsentfernung. Feine Fasern bestehen aus elekektrisch leitfähigem Kunststoff, so dass beim Reinigen einer Glasoberfläche nicht nur der Staub entfernt wird, sondern diese auch von elektrischen Ladungen befreit wird. Eine neutral geladene Fläche zieht jedoch naturgemäß viel weniger Staubpartikel an, so dass sie auch in der Folgezeit langsamer verschmutzt. Die elektrische Entladung ist quasi ein vorbeugender Prozess gegen kommende Verstaubung.

Ich empfehle einem jeden, der viel mit seiner Kameraausrüstung unterwegs ist, eine kleine Antistatik-Bürste im Rucksack zu haben. Und damit meine ich nicht nur professionelle Fotografen, deren Rucksack mit Fotoausrüstung voll gepackt ist, sondern auch den einfachen Strandurlauber, der hin und wieder seine Kompaktkamera von Sandkörnchen oder Staubflusen befreien möchte. Die Fasern der Antistaubbürste selbst lassen sich übrigens mit warmem Wasser und mildem Reinigungsmittel waschen, so dass eine solche Bürste eine sehr lange Lebensdauer hat.

Durchziehen eines Filmstreifens durch das MiniStat vor dem Einführen in den Filmscanner

Eine ganz besondere Variante der Antistatik-Bürsten von Kinetronics sind MiniStats. Dabei handelt es sich um zwei Antistatik-Bürsten, die in einen festen Stahlrahmen eingefasst sind. Diesen Rahmen stellt oder klebt man an eine geeignete Stelle auf seinem Schreibtisch, so dass man eine feste Reinigungsstation vor sich hat. Die Konstruktion ist genial gelöst, denn man klebt nur eine 1 mm dicke Platte nach Abziehen des Schutzpapiers auf den Schreibtisch; der eigentliche Stahlrahmen mit den Bürsten hat einen Magnet an der Unterseite, so dass er fest auf der Metallplatte fixiert ist. Wer einen Scanner mit Metallgehäuse verwendet kann das Ministat mit dem Magnetfuß einfach magnetisch auf dem Scanner fixieren.

Ein solches Minitstat tut hervorragende Dienste, wenn man es direkt neben seinem Filmscanner aufstellt: Ehe man ein Dia oder einen Filmstreifen in den Scanner einführt, zieht man das Dia oder den Streifen kurz durch die beiden Bürsten hindurch, so dass es oben und unten zugleich von Staub und elektrischer Ladung befreit wird. Das nenne ich Komfort, mit einem Zug Ober- und Unterseite eines Filmes zugleich zu reinigen! Das Kinetronics Ministats gibt es in unterschiedlichen Größen: Die 35mm breite Variante namens Ministat MS-35 ist die kleinste Variante; sie eignet sich zum Reinigen von Kleinbild-Filmmaterial; eine 70mm breite Variante namens Ministat MS-70 ist für das Reinigen von Mittelformaten erhältlich. Für Großformate gibt es das Ministat MS-100 mit 10 cm breiten Bürsten oder das Ministat MS-200 mit 20 cm breiten Bürsten.

Mechanische und elektrische Filmreinigungsgeräte

Wer sehr große Mengen an Filmen zu scannen hat oder das Scannen von Filmmaterial gar professionell bzw. tagtäglich betreibt, kann seine Filme mit einem Filmreinigungsgerät von Staub, Schmutz und elektrischen Ladungen befreien. Bei den KineStat-Modellen von Kinetronics handelt es sich um kleine Aufbauten mit mehreren Antistatikbürsten: 2 Bürsten befinden sich in ca. 1 cm großem Abstand unten, und eine weitere Bürste befindet sich oben, und zwar zwischen den beiden unteren Bürsten platziert.


In unserem Online-Shop gibt es die hier beschriebenen Filmreinigungsgeräte in allen Größen.

So ein Filmreinigungsgerät stellt man sich entweder auf den Scanner oder montiert/klebt es fest neben dem Scanner auf den Schreibtisch. Wegen seines ganz ordentlichen Gewichts hat der KineStat einen sicheren Halt. Um einen Filmstreifen oder ein gerahmtes Bild zu reinigen führt man es einfach zwischen den Bürsten durch. Bei diesem Vorgang sollte man natürlich Baumwollhandschuhe tragen, um nicht die Filmoberfläche mit bloßen Händen zu berühren.

Die Antistatikbürsten reinigen den Film von Staub und Schmutz und führen elektrische Ladungen ab. Das mechanische Filmreinigungsgerät wird mit einem flexiblen Kabel geerdet, so dass die elektrischen Ladungen gut abfließen können. Durch das Abführen von elektrischen Ladungen vermeidet man, dass diese Staubpartikel auf der Filmoberfläche "magisch" anziehen.

Reinigen eines gerahmten MF-Dias mit dem KineStat KS-070

Bei den KineStat-Filmreinigungsgeräten lassen sich die Bürstenabstände mit zwei Stellschrauben variieren. Dabei wird einfach die obere Bürste etwas abgesenkt bzw. angehoben. Auf diese Weise kann man den idealen Abstand für seine Filmsorte einstellen und den Druck der Bürstenfasern auf die Filmoberfläche anpassen. Solche mechanischen Filmreinigungsvorrichtungen gibt es in unterschiedlichen Größen, von 35mm breiten Bürsten (KineStat KS-035) für Kleinbildformate über 70mm breite Bürsten (KineStat KS-070) für Mittelformatbilder bis hin zu 200mm breiten Bürsten (KineStat KS-100 oder KS-200) für Großformatvorlagen.

Das elektrische Filmreinigungsgerät Kinetronics KineStat KSE-035 beim Reinigen eines KB-Filmstreifens

Kommen wir zur Crème de la crème der Filmreinigungsgeräte, der KineStat KSE-Serie von Kinetronics. Wie bei den oben beschriebenen mechanischen Filmreinigungsgeräten handelt es sich hier um Bürstensysteme mit Antistatikbürsten von oben und von unten. Anstatt 3 Bürsten kommen jedoch 4 zum Einsatz, wobei jeweils zwei direkt übereinander montiert sind. Der Clou an den elektrischen Filmreinigungsgeräten ist der Ventilator zwischen den beiden Bürstenpaaren: Dieser saugt nämlich Staubpartikel an und bindet sie in einem austauschbaren Filter and er Gehäuserückseite. Dieser leistet besonders bei stark verschmutztem Filmmaterial saubere Arbeit, da dann die Staubpartikel nicht irgendwo im Bereich des Filmreinigers herumschwirren und sich am Ende wieder auf der Filmoberfläche nieder lassen sondern gezielt abgesaugt und im Feinstfilter vor dem Fentilator festgehalten werden.

Elektrisches Filmreinigungsgerät KSE-035 fest neben einem Scanner aufgebaut

Die mit Strom betriebenen KineStat KSE Reinigungsgeräte haben ein stattliches Gewicht, so dass sie auf dem Schreibtisch einen festen Halt haben. Dank 4 Gumminoppen an der Gehäuseunterfläche und des großen Gewichtes verrutschen die Reinigungsgeräte nicht auf dem Schreibtisch. Die KineStat Electric KSE Reinigungsgeräte lassen sich jedoch auch fest auf dem Schreibtisch montieren; dazu gibt es ein Metallplättchen an der Gehäuseunterseite mit einer Klebefläche.

In der Praxis ist so ein elektrisches Filmreinigungsgerät eine äußerst bequeme Sache: Über einen kleinen Schalter an der Gehäuserückseite schaltet man den Ventilator ein, mit Baumwollhandschuhen zieht man einzelne Bilder oder ganze Filmstreifen durch die beiden Bürstenpaare hindurch und hat dann einen sehr gut gereinigten und elektrisch entladenen Film, den man gut scannen kann. Auch die elektrisch betriebenen Filmreinigungsgeräte von Kinetronics gibt es in unterschiedlichen Größen, von 35mm Bürsten für Kleinbildformate bis hin zu 200mm Bürsten für Großformatfilme.

Filmreinigungsgeräte, egal ob mechanisch oder elektrisch, eignen sich übrigens nicht nur für Filmstreifen sondern auch für gerahmte Kleinbilddias, gerahmte Mittelformatdias oder Großformate, die in einem Passe-Partout stecken. Sämtliche hier beschriebenen mechanischen und elektrischen Filmreinigungsgeräte von Kinetronics sind in unserem Online-Shop in der eigenen Warengruppe Filmreinigungsgeräte erhältlich.

Wess Spezial-Diarahmen AHX-500K

Beim Projizieren von Dias mit einem Diaprojektor tritt häufig das Problem des Ploppens auf. Die Ursache dafür ist die große Hitze, die von der Projektorlampe ausgeht. Ein zunächst kühles Dia, das für längere Zeit von der Lampe angestrahlt wird, erwärmt sich, das Filmmaterial dehnt sich aus, verrutscht im Diarahmen und ploppt ploetzlich um, so dass das Bild in der Mitte oder im Randbereich unscharf wird, da der Projektor nur auf eine Ebene scharf stellen kann.


Die Wess-Spezialrahmen sind leider nicht mehr lieferbar.

Moderne Diascanner verwenden als Lichtquelle LEDs, die keine starke Wärmeentwicklung haben, so dass es kein Ploppen während des Scannens gibt. Dennnoch gibt es ein ähnliches Problem, was die Fokusierung betrifft, wenn Dias nicht plan im Diarahmen liegen: Gewölbte oder gewellte Dias sind schwer zu scannen, da ein Filmscanner wie ein Diaprojektor auf eine Ebene in einer bestimmten Entfernung von der Lichtquelle fokusiert und nur einen begrenzten Tiefenschärfebereich hat. So haben die digitalisierten Dias zum Teil erhebliche Unschärfen im Randbereich oder in der Bildmitte, je nachdem wo der Autofokus scharf gestellt hat.

Wess Spezial-Diarahmen AHX500K: Es sind deutlich die 2 mal 8 Noppen zu sehen, die das Dia festspannen.

Gewellte oder gewölbte Kleinbild-Dias scannt man sicher indem man Filmhalter verwendet, die das einzelne Dia fest und sicher einspannen, zum Beispiel eine Glasbühne. Eine Glasbühne hat jedoch den Nachteil, dass sich die Glasplatten negativ auf die Bildqualität auswirken und zum Teil Newton-Ringe hervorrufen, also keine ideale Lösung. Ein Hauptgrund für den Einsatz eines Diascanners gegenüber einem Flachbettscanner mit Durchlichteinheit ist ja gerade das glaslose Scannen von Filmmaterial.

Eine sichere Lösung für gewölbte, gewellte oder gerollte Kleinbild-Dias sind die WESS Spezial-Diarahmen AHX-500K. Dabei handelt es sich um aufklappbare Diarahmen mit einer Dicke von 3 mm. Das Besondere an diesen Diarahmen sind 2 mal 8 Noppen, jeweils an der Oberseite und an der Unterseite. Diese Noppen entsprechen genau der Perforation eines Kleinbild-Filmes. In diese Noppen passt also ein Kleinbild-Dia exakt hinein; Nach dem Schließen der Diarahmenklappe ist das Dia fest fixiert zwischen den beiden Plastikplatten und kann nicht mehr verrutschen. Natürlich ist es wichtig, dass das Dia richtig beschnitten ist.

Wess Diarahmen AHX500K mit einem eingelegten Dia (Bild stark überbelichtet, damit die Noppen sichtbar werden)

Im Gegensatz zu einem normalen Diarahmen wird das Dia also nicht nur zwischen den beiden Platten eingespannt sondern erhält dank der Noppen einen fixen Halt, dem es nicht mehr entkommen kann. Die WESS Spezialdiarahmen haben einen weiteren großen Vorteil, nämlich dass der sichtbare Bildbereich mit 35,8 x 24,4 mm den vollen Kleinbild-Bereich abdeckt. Mit diesen Raehmchen kann man also ein Kleinbild-Dia scannen ohne dass durch den Rahmen ein Teil des Bildes abgeschnitten wird.

Diese Spezialrahmen sind von außerordentlich hoher Qualität: Auch nach zahlreichem Öffnen und Schließen werden die Verschlüsse nicht locker. Aufbewahrt werden die WESS AHX500K Diarahmen am Besten in einem ganz normalen Universalmagazin.

Wer also viele stark gewölbte oder gewellte Dias in seinen Archiven hat, sollte diese vor dem Scannen in solche Spezialrahmen umrahmen, um keine unscharfen Bildausschnitte zu bekommen; Auch Profis und Astrofotografen, die größten Wert auf das Erfassen des gesamten Bildbereiches legen, sollten ihre Dias vor dem Scannen in WESS-Spzialrahmen umrahmen. Das Einlegen der Dias in diese Diarähmchen erfolgt übrigens ohne ein spezielles Rahmungswerkzeug; mit einer einfachen Pinzette mit abgerundeten Schaufeln legt man die losen Dias bequem in die WESS AHX-500K Diarahmen ein.

Kinetronics SpeckGrabber

Wenn sich auf einem Objektiv, auf einer Linse oder auf einem Dia einzelne Schmutzpartikel festsetzen, die sich nicht einfach wegblasen lassen und die beim Entfernen mit Hilfe eines Tuches Kratzer hinterlassen könnten, hilft ein kleines, handliches Tool namens SpeckGrabber von Kinetronics. Speck-Grabber bedeutet auf deutsch übersetzt Flecken-Ergreifer, hat also nichts mit dem deutschen Wort Speck zu tun.

Entfernen eines Staubkorns von einem Dia mit dem SpeckGrabber

Was ist das für ein kleines Tool von der amerikanischen Firma Kinetronics? Es handelt sich um einen gut 10 cm langen Stift, den man in den Händen hält wie einen Kugelschreiber. Das Besondere an diesem Plastikstift ist seine schräg verlaufende Spitze aus einem Spezial-Kunststoff. Diese Spitze sieht aus wie ein gewöhnliches Stück blauer Gummi, ihr Material ist jedoch extrem adhäsiv, es zieht also Staub und kleine Schmutzpartikel magisch an: Beim geringsten Kontakt der Spitze bleibt ein kleines Staubkörnchen an dieser hängen und lässt sich somit bequem vom Film oder vom Glas entfernen. Bei sehr leichten Staubpartikeln bedarf es nicht einmal eines direkten Kontaktes, die Fluse wird angezogen wie ein Stück Metall von einem Magneten.

Vorsichtiges Entfernen von winzigen Schmutzpartikeln von einem Kamera-Objektiv

Es bedarf etwas Übung um mit dem SpeckGrabber sicher umgehen zu können. Während man anfangs dazu neigt, mit der platten Seite der Spitze ein kleines Körnchen einfach fest aufs Objektiv zu drücken, bis es daran hängen bleibt, lernt man nach einiger Zeit mit der äußeren Spitze des Werkzeuges zu hantieren. Dann drückt man das Körnchen nicht mehr gegen seine Fläche sondern touchiert es nur ganz leicht bis es hängen bleibt. Auf diese Weise entfernt man schnell und einfach störende Staubpartikel von Objektiven, Glasplatten, Linsen und natürlich Filmen. Mit etwas Übung geht man flott über einzelne Stellen auf einem Objektiv drüber und erfreut sich hinterher besserer Aufnahmen ohne lästiger Störpartikel auf den Bildern. Der große Vorteil des Reinigens mit dem SpeckGrabber gegenüber einem Reinigungstuch ist, dass man nicht die Gefahr läuft, mit scharfkantigen Mini-Partikeln Kratzer ins Glas oder auf den Film zu bringen.

Der SpeckGrabber SGL Pro mit integrierter Lampe bestrahlt das zu reinigende Objekt optimal.

Der SpeckGrabber wird in einem dünnen Kunststoff-Röhrchen sicher aufbewahrt, so dass man ihn auch leicht mit seiner Kamera-Ausrüstung mitnehmen kann. Wichtig ist, dass man die Spitze niemals mit den Händen berührt, denn Fett und Öl von den Fingern zerstört die Adhäsionseigenschaften des speziellen Kunststoffes. Dann hilft nur eine gründliche Reinigung mit Seife oder Alkohol. So komme ich zu dem Fazit, dass der Kinetronics SpeckGrabber SG ein äußerst nützliches, kleines, preisgünstiges Hilfsmittel ist, das jedem Fotografen und Filme-Scannerer immer wieder gute Dienste leistet.

Die Grundversion des SpeckGrabbers war so ein Erfolg, dass die Firma Kinetronics weitere, verbesserte Varianten des SpeckGrabbers auf den Markt brachte: Der SpeckGrabber Pro SGP funktioniert genauso wie das Grundmodell, hat jedoch einen dicken mit Gummi ummantelten Griff, so dass er besser und sicherer in der Hand liegt. Der SpeckGrabber SGL Pro hat im Griff eine Leuchte integriert, so dass diese das zu reinigende Objekt optimal beleuchtet. Damit kann man zum Beispiel auf einer Fotoreise sein Kameraobjektiv oder den CCd-Sensor seiner Digitalkamera auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen vom Staub und Schmutz befreien. Besser als mit einer integrierten Mini-Taschenlampe kann man das zu reinigende Objekt nicht beleuchten.

Kinetronics Antistatiktuch

Wer einen Flachbettscanner sein Eigen nennt, stand mit Sicherheit schon desöfteren vor dem Problem, die Glasplatte gründlich reinigen zu müssen, da man es auch bei größter Sorgfalt nicht vermeiden kann, gelegentlich die Glasplatte mit den Fingern zu berühren und markante Abdrücke zu hinterlassen. Während man Staub und Fussel mit einfachen Pinseln oder Antistatikbürsten leicht entfernen kann, braucht man zum Entfernen von Fingerabdrücken, Schlieren und Fettflecken ein reines Tuch, da solcher Schmutz nur durch Reibung entfernt werden kann.

Reinigung der Glasfläche eines Flachbettscanner mit dem Antistatiktuch Reinigung eines CD-Rohlinges von Staub und Fingerabdrücken

Von Kinetronics gibt es ein Antistatiktuch ASC (Anti Static Cloth), das speziell zur Reinigung von Scanner-Glasplatten und Glashaltern entwickelt wurde. Es handelt sich um ein angenehm weiches zweifasriges Tuch mit 25 x 45 cm Größe. Die ultraweichen Mikrofasern entfernen wirkungsvoll und schonend Staub, Fingerabdrücke und Fettflecken. Die leitfähigen Fasern leiten elektrische Ladung ab. Dies hat den Vorteil, die Glasfläche vor weiteren Staubablagerungen zu schützen, denn bekanntlich ziehen elektrische Ladungen den Staub an. Durch das Ableiten der elektrischen Ladung entfernt man somit zugleich eine Ursache von Staub und Fusseln, man beugt also zukünftigen Verschmutzungen vor.

Reinigung eines Nikon-Filmhalters aus Glas vor dem Scannen

Ein solches Antistatiktuch reinigt jedoch nicht nur Glasplatten von Flachbettscannern und Filmscannern; Es ist auch bestens geeignet, um die Mattscheiben von Fernsehapparaten zu reinigen und zu entladen; gleiches gilt natürlich auch für Computer-Bildschirme, egal ob Roehrenmonitore oder Flachbildschirme. Eine weitere praktische Anwendung ist die Reinigung von CDs und DVDs. Manche CD-Laufwerke oder DVD-Player reagieren nämlich empfindlich auf Fingerabdrücke und Fettflecken: der Laser springt und man hört/sieht ein Ruckeln. Mit einem Antistatiktuch kann man bequem und sicher eine CD/DVD-Oberfläche wieder sauber machen. Eine weitere Anwendung eines solchen Antistatiktuches ist die Reinigung von elektronischen Leiterplatten.

Das Antistatik-Tuch besteht aus einem waschbaren Spezialgewebe aus zwei Fasern mit unterschiedlicher Wirkung. Da das Tuch nicht getränkt ist, behält es auch nach mehrmaligem Waschen seine volle Wirkung bei. Ein solches Antistatiktuch gehört nicht nur auf einen Computer-Arbeitsplatz sondern ist ein alltägliches Haushaltsmittel, das für die verschiedendsten Reinigungszwecke im Haushalt und im Büro eingesetzt werden kann.

Kaiser Optic Paper (Reinigungspapier)

Zur Reinigung optischer Gläser wie zum Beispiel die Linsen eines Objektivs ist die Verwendung von speziellen Reinigungstüchern empfehlenswert, siehe das oben beschriebene Antistatiktuch. Eine weitere Lösung für kleine Glasflächen ist ein spezielles Reinigungspapier. Dabei handelt es sich um ganz feine, sehr dünne Papierblättchen, die man einmal verwendet und dann wegwirft.

Reinigungspapier im kompakten Etui Reinigungspapier besteht aus extrem dünnen, feinen Papierblättchen

Dieses weiche Reinigungspapier kann sowohl trocken als auch feucht in Verbindung mit speziellen Reinigungsflüssigkeiten verwendet werden; In trockenem Zustand ist es gut dazu geeignet, leichte Verschmutzungen wie etwa Spritzwasser zu entfernen. Für hartnäckigere Verschmutzungen wie etwa Fingerabdrücke oder andere Fettflecken sollte man zusätzlich noch auf eine Reinigungsflüssigkeit zurückgreifen, um die empfindlichen Glasflächen durch den sonst notwendigen, erhöhten Druck nicht zu beschädigen. Eine spezielle Reinigungsflüssigkeit für Objektive, Filter oder Glasoberflächen von Scannern gibt es vom Reinigungs-Spezialisten Kinetronics, z.B. die Reinigungsflüssigkeit PLCD 30ml. Verwendet man davon einen Tropfen für die Frontlinse des Objektives und reinigt diese mit dem Optic Paper, so entsteht eine sehr saubere, schlierenfreie Glasoberfläche. Für die Reinigung der Glasflächen von Flachbettscannern benötigt man natürlich ein paar Tropfen mehr, aber auch diese bekommt man sehr sauber mit einem Blättchen Reinigungspapier.

Reinigung eines Objektives mit dünnem Reinigungspapier

Bei der Reinigung von optischen Gläsern ist darauf zu achten, dass man feste Schmutzpartikel wie Staub oder Sand zunächst durch Pusten oder mit Antistaubspray entfernt. Sind die Schmutzpartikel weg, kann man nun vorsichtig mit dem Papier den restlichen Schmutz entfernen. Sollten Sie dabei eine Reinigungsflüssigkeit verwenden, geben Sie diese bitte immer zuerst auf das Tuch, und nicht auf das Glas. So vermeiden Sie, dass das Reinigunsmittel unkontrolliert in etwaige Spalten z.B. des Objektivs läuft.

Das Kaiser Optic-Papier kommt in praktischen Heftchen mit jeweils 40 Blatt Inhalt, die durch ihre geringe Größe praktisch überall Platz finden. Die einzelnen Blätter können bequem daraus entnommen werden. So eine kleine Packung Optic-Paper steckt man einfach in einen Fotorucksack oder in eine Kameratasche, so dass man es immer parat hat. Gerade auf Reisen ist es ein sehr gutes Hilfsmittel, um ganz schnell etwas Schmutz vom Objektiv oder von einem Filter zu entfernen. Das Kaiser Fototechnik Optic Reinigungspapier ist in unserem Online-Shop im 4er Pack erhältlich.

Kaiser Druckluft-Reinigungsgerät mit Kompressor

Wer mit fotografischem Material arbeitet, kommt um die Verwendung von Druckluft zur Reinigung der Vorlagen und Geräte nicht herum. Für denjenigen, der nur gelegentlich ein Dia oder einen Negativstreifen reinigen muss, genügt ein einfaches Antistaubspray aus der Einwegkartusche, wie wir es oben auf dieser Seite vorgestellt haben, völlig.


Das Kaiser-Druckluftreinigungsgerät ist leider nicht mehr lieferbar.

Verarbeitet man jedoch regelmäßig große Mengen an Filmmaterial wird Druckluft aus der Dose allmählich ziemlich teuer, und es lohnt sich die Anschaffung eines Reinigungsgerätes mit Kompressor. Damit schont man die Umwelt und spart auf Dauer Geld, da man nicht mehr auf die teuren Druckluft-Dosen zurückgreifen muss. Von der deutschen Firma Kaiser Fototechnik gibt es ein hochwertiges Druckluftreinigungsgerät speziell für den Einsatz im Fotografie-Bereich, das sehr handlich ist und auch für den Heimanwender noch erschwinglich ist.

Das Kaiser Druckluft-Reinigungsgerät 6320 mit Tragegriff Manometer, Schnellkupplung und Ablassschraube

Der Kompressor kann im 1,5 Liter fassenden Druckbehälter einen maximalen Druck von 6 Bar erzeugen. Das ist für seine Anwendung im Reinigungsbereich vollkommen ausreichend. Die Motorleistung beträgt 135 Watt, und das Arbeitsgeräusch liegt bei extrem leisen 30dB/A. Das Gerät verfügt über ein Manometer und einen Wasserabscheider. Im Lieferumfang befindet sich alles, was man für den Betrieb braucht: Luftpistole, Spiralschlauch mit Schnellkupplung, Luftfilter und Spezialöl für den Motor mitsamt Einfüllstutzen sind mit im Karton.

Rein von den Daten her gibt es vergleichbare Geräte im Baumarkt zum halben Preis. Was ist das Besondere am Kaiser-Druckluftgerät? Es wurde speziell für den Einsatz im Fotografie-Bereich entwickelt. Das bedeutet, dass die ausgeblasene Druckluft dank eines speziellen Luftfilters extrem sauber, also frei von Fremdpartikeln ist. Dadurch wird gewährleistet, dass beim Anblasen von Filmmaterial keine Partikel Kratzer auf der Filmoberfläche verursachen können. Außerdem ist das Gerät so leise, dass es auch in einem ruhigen Fotolabor betrieben werden kann.

Die Ölpegelanzeige

Vor der ersten Inbetriebnahme sind einige einfache Schritte durchzuführen. Zunächst muss die Luftpistole über den Spiralschlauch mit der Schnellkupplung am Kompressor verbunden werden. Dann füllt man das mitgelieferte Öl mit Hilfe der Einfülltülle über das Saugrohr ein, indem man den Kompressor bei angesetzter Ölflasche einschaltet. Der Kompressor saugt dann automatisch Öl an. Ist der richtige Pegel erreicht, den man über die Ölstandskontrolle an der Seite des Geräts ablesen kann, schaltet man das Gerät wieder aus. Danach setzt man den Luftfilter auf das Saugrohr auf. Dieser verhindert, dass Staubpartikel in das Gerät gelangen, und somit beim Betrieb auch wieder ausgeblasen werden.

Das mitgelieferte Oel Der Luftfilter

Schaltet man das Gerät ein, pumpt der Kompressor Luft in den Druckbehälter. Über einen Druckregler lässt sich der gewünschte Arbeitsdruck einstellen, den man am Manometer ablesen kann. Sobald der Druck auf ca. 4 Bar gefallen ist, schaltet sich der Kompressor wieder an, um erneut Luft zu Pumpen. Der Kompressor verfügt über einen Druckwächter und ein Sicherheitsventil, das sich öffnet, sobald der Druck 10 Bar übersteigt.

Hin und wieder muss das Gerät gewartet werden. Dazu zählt das regelmäßige Ablassen des Kondenswassers aus dem Wasserabscheider und dem Druckbehälter. Das geschieht durch Öffnen des entsprechenden Ventils bzw. der Ablassschraube. Auch der Ölstand muss bei regelmäßiger Benutzung des Geräts wöchentlich kontrolliert und ggf. aufgefüllt werden. Ein Ölwechsel ist nicht nötig. Je nach Verschmutzungsgrad sollte auch der Luftfilter alle 6 bis 12 Monate ausgewechselt werden.

Die Luftpistole am Spiralschlauch

Ist der Druckluftbehälter aufgeladen, kann losgepustet werden. Leider macht die abgewinkelte Düse das Arbeiten mit Fotomaterial etwas umständlich. Da man selten direkt im 90°-Winkel z.B. auf Filme pustet, muss die Luftpistole schräg gehalten werden; Kein großer Nachteil, aber in meinen Augen gibt es keinen Grund für diese Konstruktion. Ein gerader Luftauslass wäre einfach praktischer.

Die Einstellung des Arbeitsdrucks geschieht auf einfache Art und Weise über eine Feststellschraube. Am Manometer lässt sich der Druck gut ablesen. Da der Kompressor den Druckbehälter selbständig wieder auffüllt, muss man sich bei der Benutzung des Reinigungsgeräts um nichts weiter kümmern.

Alles in allem ist das Kaiser Druckluftgerät 6320 allen zu empfehlen, die oft Druckluft zu Reinigungszwecken benötigen. Durch sein extrem niedriges Arbeitsgeräusch lässt er sich sogar im Wohnzimmer betreiben, ohne die Familie zu stören. Natürlich bleibt noch zu erwähnen, dass der Einsatz des Druckluft-Reinigungsgerätes nicht nur auf den fotografischen Bereich beschränkt ist. Auch eine PC-Tastatur, Drucker, HIFI-Geräte, ja sogar Gegenstände in der Küche lassen sich mit dem gut zu dosierenden Druckluftstrahl einfach und bequem reinigen.

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